Anker-Foto-Liebe
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Gartenmoment

"Ein Küstenmädchen, Versuchskisten (Urban Jungle), Saat , kein grüner Daumen und das Resultat unter "Gartenmoment"."

 

Zu Besuch bei den Bienen
 
Ihr Lieben endlich schaffe ich es mich mal wieder bei euch zu melden.
Sicherlich habt ihr schon gemerkt, dass es bei "Anker-Foto-Liebe" nicht mehr nur um Fotos und Themenshootings geht, sondern sich die Seite nach und nach zu einem kleinen Blog wandelt, auf dem ich immer mehr Themen die mir am Herzen liegen hinzufüge.
So passt der heutige "Post" eigentlich nicht so richtig in eine vorhandene Kategorie, man könnte vielleicht sagen, dass er sich im Rahmen "Nachhaltigkeit" bewegt.
 
Ich habe neulich die Gelegenheit bekommen / genutzt und durfte einen Imker besuchen und ihm mal über die Schulter schauen.
Schon längst wissen wir, dass wir das "Bienensterben" irgendwie aufhalten müssen und dies nicht nur aus dem Grund, dass sonst unser täglicher Honig fürs Frühstücksbrot fehlt ;).
 
Bevor ich also auf die harte Arbeit eines Imkers eingehen werden, möchte ich einfach mal von meinem Beweggrund berichten.
Seit ich eine Reportage über die Herstellung - na sagen wir eher die Gewinnung von Palmenfett und deren Umstände- im Urlaub gesehen habe, habe ich die "Nuss-Nougat-Creme" ersatzlos von meinem Ernährungsplan gestrichen und bin auf guten "Imker"-Honig umgestiegen.
 
Wieso ich hier das "Imker" so unterstreiche? Viele Honigsorten die es im Einzelhandel zu kaufen gibt, sind gestreckt teilweise mit Honig aus Mexico, was ja an sich nicht schlecht sein muss. Nun habe ich allerdings gelernt, dass genau dieser Honig oder eher die Gläser in denen er abgefüllt ist, unausgespült ins Altglas wandert und dort unsere "Honigbienen" anlockt.
 
Die Bienen können nicht unterscheiden, ob das "guter" oder "gestreckter" Honig ist, fliegen in die Gläser und schleppen diesen in Ihren Bienenstock.
Viele Imker haben daher auch mit Prasiten in Ihrem Stock. Zudem kommt aus Amerika eine größere und aggressivere Biene nach Deutschland, gegen die unsere einheimische Biene keine Chance hat.
 
Nach täglichem Honigverzehr, kam mir dann der Gedanken, dass ich nicht nur "Honig" essen kann, sondern dass auch ICH etwas dafür tun muss.
Also bin ich in den nächsten Drogeriemarkt gestieftel und habe mir eine (na gut es waren 5 Tüten) Saatmischung für Insekten & Bienen gekauft und im Garten verteilt.
Hat den Vorteil, dass es nicht nur gut aussieht und gut riecht- nein ich stelle den Kleinen fleißigen Arbeitern auch noch "Essen" zur Verfügung.
 
Was ich vor meinem Besuch beim Imker noch nicht wusste, Bienen haben kleine "Taschen" an den Beinen die Sie mit Wasser für Ihren Stock füllen.
Also stelle ich nun nicht nur den Vögeln Wasser für Ihren Badespass  zur Verfügung, nein auch die Bienen kriegen nun was gegen den Durst. 
 
Wir kamen also am besagten Tag auf dem Hof an und bekamen erst mal eine kleine Unterrichtseinheit darüber, wie lange welche Biene in Ihrer Funktion überlebt.
Anschließend haben wir uns erstmal die "Bienenstöcke" angesehen und auch angehört.
Diese melodische Brummen beruhigt ungemein, ein ja fast gehetztes Treiben herrschte... da wurde eilig rein und rausgefolgen.
 
Anschließend lernten wir etwas darüber, wie es in einem Bienenstock aussieht , wie der Aufbau ist und welche Hilfsmittel Imker ihren Bienen zur Verfügung stellen müssen (Waben etc).
 
Und dann war es soweit, ich schlüpfte in das "Imkeroutfit" und durfte einen Stock mit öffnen. Am Oberkörper war ich gut verpackt, die Birkenstocks hätte ich mir vielleicht klemmen können. Da fiel nämlich so eine kleine fleißige Arbeiterin auf meinen Fuss...Aber keine Angst keinem von uns ist etwas passiert.
 
Danach konnten wir uns einen neu angelegten Stock ansehen und auch die Wabe der neuen Bienenkönigin.
 
Krönender Abschluss war es dann, zu "fühlen" wie schwer so ein volles (Ich nenn es mal) "Wabenbrett" ist .
 
Wahnsinn, danach wurde uns noch die "Entstehung" des Honigs nach dem Schleudern erklärt.
Toll fand ich auch, dass hier auf Familientradition gesetzt wird und der Honig nicht künstlich erhitzt wird und somit seine ganzen Vitamin behält.
 
 
Danach haben wir  uns noch damit beschäftigt wie ein Imker eigentlich zu neuen Bienen kommt und auch damit, dass Königinnen manchmal per Post verschickt werden ;).
Dann aber natürlich mit entsprechenden Arbeitern, ist doch klar eine Königin muss gepflegt werden und reist doch nicht ohne Personal an.
 
Ich sehe dieses flüssige Gold jetzt mit ganz anderen Augen und finde es super, dass es am 20.05.2018 den ersten Weltbienentag geben soll.
 
PS: Am Ende wurde noch mit diesem weißen , kleinen , dreiwochen alten Fellknäuel geknuddelt:).

Es blüüht
Wir schreiben Ende April, nur drei Wochen nach meinem letzten Post hier unter der Rubrik "Gartenmoment" und drei Wochen nach dem Start der Gartensaison 2018.

Heute habe ich ein paar Vergleichsbilder von meinen Pflänzchen für euch.

Von der lieben Nachbarin gab es diesmal sogar noch eine Tomtenpflanze geschenkt (was für ein Glück).

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für meine kleine "Gartenaktion" ,die ich gemeinsam mit ein paar Instagram-Leuten hier umsetzten möchte.

Unter dem #Gartenmomente stellt ihr euch und eure Gärten vor.

Dabei beantwortet ihr mir ein paar kleine Fragen und schickt mir eure Bilder.

Gemeinsam schaffen wir so eine kleine Gartencommunity, fördern  die "Garteninspiration" und können vielleicht (im besten Fall) auch noch etwas voneinander lernen.

 

Was meint ihr? Habt ihr Bock?

 

Die Aktion fängt im Juni an, wir haben also noch den ganzen Mai Zeit uns Sachen auszudenken, zu werkeln und fleissig Bilder zu machen.

 

Endlich Frühling im Norden

Und da liegt es schon wieder hinter uns, das erste warme Wochenende des Jahres 2018.

An den freien Tagen (Ostern) lag hier noch eine gute Schneedecke auf den Wiesen und Feldern, doch am vergangenem Wochenende wurde es endlich warm.

Die lang ersehnte Sonne ließ sich endlich wieder bei uns blicken.

Grund genug für mich, meinem nicht vorhandenen "grünen" Daumen rauszuholen.

 

Ja genau richtig gelesen, bei mir überleben eigentlich nicht viele Pflanzen- entweder ich gieße mit Leidenschaft und dann viel zu viel oder halt eben ne ganz schön lange Zeit einfach mal gar nicht.

Um so verwunderlicher also, dass irgendwann die große Gartenliebe bei mir ausgebrochen ist und ich seit dem sämtliche Saat die mir in die Finger kommt in die Erde ramme;).

 

Ich lebe da eher nach dem Motto wird schon was rauskommen und so kam es 2017 also zu "mini Möhren" , tollen Radischen und einem großen Kohlrabi

.

Wer also Lust hat bei meinen Gartenexperimenten mit zu machen, ist herzlich eingeladen unter "Gartenmoment" genau diese mit zu erleben und vielleicht auch Erfahrungen auszutauschen.

 

Bei mir wird gepflanzt wo ich Platz finde, ganz nach dem Urban Jungle Trend.

 

Für die Gartensaison habe ich nach einem "Pinterest" - Vorbild eine Alte Palette in ein Kräuterbeet verwandelt.

Den Entstehungsprozess habe ich euch mit meinem Handy mal festgehalten...

 

 

 

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